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Zum Ende der Seite springen Zeit für die Rente und ab nach Kenia
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lichtengel lichtengel ist weiblich



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Dabei seit: 01.03.2011
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Zeit für die Rente und ab nach Kenia Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Bin mal etwas nachdenklich...

Weiß auch, dass es noch nicht soweit ist und dass sich noch vieles ändern kann.

Irgendwann werde ich wohl meine Rente beantragen. Viel wird es nicht sein und HartzIV will ich nicht mehr erleben.

Wenn ich eine Shamba habe und ein Häuschen, aufgrund meiner Heirat eines Kenianers die kenianische Nationalität habe und dort wohnen will. Mein Mann würde später nachkommen, weil er jünger ist...

Da gibt es so Fragen wie: welche Bankenkonstellation wäre da günstig. Rente nach Kenia schicken lassen oder deutsches Konto ( ich weiß, kostet beides), Steuer?

Wer hat da Erfahrung?

__________________
und wenn der nebel in den tälern zwischen den bergen sich lüftet, sieht man, dass alles verbunden ist...
30.05.2016 09:13 lichtengel ist offline E-Mail an lichtengel senden Beiträge von lichtengel suchen Nehmen Sie lichtengel in Ihre Freundesliste auf
baobab69 baobab69 ist weiblich





Dabei seit: 27.12.2009
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Hallo Lichtengel,

fragte da neulich nicht schon eine Userin, wie das geht, als Deutsche die kenianische Staatsangehörigkeit anzunehmen? Schau da mal nach.

Ansonsten, geh zur Rentenkasse und lasst Euch ausrechnen, was Euch an dt Rente zusteht und überlegt, ob und welche Zusatzmöglichkeiten nötig und brauchbar für Euch sind. Prüfe Eure beruflichen Möglichkeiten, geht vl noch was mit Nebenjob, mit dem Du noch was für die Rente tuen kannst?
Man braucht nicht zwingend Hartz 4/ Grundsicherung zu beantragen, Wohngeld könnte auch passen und alle möglichen Ermäßigungsansprüche wie Rentnermonatskarte für den Bus, Sozialpaß für Eintrittsvergünstigungen usw, was das Leben und die Teilhabe am sozialen Leben in D betrifft.
Und warum sich dafür schämen? Wenn Ihr trotz Arbeiten so mies verdient (habt), dass es nicht anders geht?
Solltet Ihr dennoch in dem Bezug von Wohngeld bzw H4/ Grundsicherung landen, entfällt der eh mit der Übersiedlung nach Kenia.

Vl fällt dem Rentenberater noch was ein, was man auch mit den Plänen, nach Kenia zu gehen, koordinieren kann. Der kann am besten beraten, wenn er Euch beide und Eure Zahlen und Papiere vor Euch hat. (Unser Berater hier ist ein super Typ, der konnte mir dann auch beim Übersetzen helfen, als ich neulich mit meinem Mann vorsprach).

Und wohin die dt Rentenkasse dt Renten ins Auslnmd überweist umd welche Banken sie akzeptieren, können sie am besten sagen.
Ich glaube, Karo weiß dazu auch was?

Krankenversicherung wäre auch noch zu klären. Erbrecht (Sachen in D). Erbrecht (Sachen in Kenia).
Wie steht Dein Mann zu der Idee?
Wie ist das gemeint, er kommt später nach? Sicher?
Gesetz der Fall, er kann aus irgendwelchen Gründen doch später nicht nach kommen und Du bist dann alleine als dt Rentnerin (mit kenia Paß) vor Ort. Was dann?

Ich wünsche Euch sicherlich nichts Schlimmes, aber denke dran, dass im Alter viele Gebrechen und Krankheiten passieren können, die alle schönen Pläne kaputt machen werden. Sagen wir Diabetis, Parkinson, Schlaganfall, Demenz. Oder was auch immer. Dies nur als Beispiel. Würde das einen von Euch treffen: Hättet Ihr Plan B?

Demenz wäre auch ziemlich schlimm, wenn einer früher oder später nicht mehr in der Lage wäre, seine Geschäfte selbstständig zu erledigen. Weißt Du, wie sowas in Kenia gehandhabt wird? Hier in D gibt es die Möglichkeiten von div Vollmachten bis hin zum Testament (nicht nur für diese Themenstellung) und noch die Möglichkeiten von Betreuung, wenn einer seine Geschäfte nicht mehr alleine mit der Kraft seines Geistes erledigen kann (was früher Entmündigung hiess, das läuft aber seit 1992 anders)

Klar, ist es wichtig, die Rente und Zukunft im Auge zu behalten..aber für konkrete Pläne finde ich das in gewisser Weise noch zu früh (falls Du so ungefähr mein Alter hast).
Bzw nicht, ohne noch Plan B nebenher zu haben.

Und die Berechnungen der Rentenkasse sind ja zum Teil auch nur Kalkulationen.
Ich glaube, zu solchen (Aussteiger)ideen im Sinne von: ich- verbringe- meine- Rente- im- Ausland ist schon andernorts im Forum viel geschrieben worden.

Schau Dich mal um.
Überdies steht sicherlich nichts im Wege, die Rentnerferien in Kenia zu verbringen und möglichst lange gesund und bei Kräften zu bleiben! Das wünsche ich Euch!
30.05.2016 20:39 baobab69 ist offline E-Mail an baobab69 senden Beiträge von baobab69 suchen Nehmen Sie baobab69 in Ihre Freundesliste auf
lichtengel lichtengel ist weiblich



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Dabei seit: 01.03.2011
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Themenstarter Thema begonnen von lichtengel
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Deutschland ist keine Option für mich. Habe mich hier nie zuhause gefühlt. Zu viele Regeln, Abgaben. Dekadenz überall. Das ist nicht meine Welt. Die so genannte Zivilisation soll sich ohne mich fortsetzen. Da helfe ich lieber, echte Bedürfnisse zu erfüllen. Ideen habe ich genug, eine große Familie und unsere Kirche im Rücken.
Unsere Kinder dürfen auch wählen, wo sie ihre Zukunft verbringen wollen.
Ich will ein einfaches Leben, mich vom eigenen Obst ernähren, mich engagieren in wohltätigen Projekten, Herzlichkeit. Geschätzt werden um meinetwillen. Vielleicht irgendwann mal Hotelzimmer vermieten, einen Seminarraum dazu, einfache Küche, vegan natürlich, mein Mann ist ja Hotelier.
Und am Sabbat Selbstversorgung, wir sind ja ein christliches Haus. Familie wird mit einbezogen, es gibt so viele ohne Arbeit.
Wenn ich alt werde, dann werde ich eben alt. Das werden alle, aber ich werde nie in ein Altersheim gehen. Und Medikamente nehme ich auch nicht, ernähre mich gesund. Das einzige was momentan ungesund ist, ist das stressige Stadtleben in Deutschland. Hetzen, hetzen, hetzen. Papiere hier, Papiere da. Unterschreiben, zeitig abliefern, zeitig Beschwerde einlegen. Termine, Termine. Bezahlen, bezahlen, bezahlen. Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle.

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31.05.2016 08:51 lichtengel ist offline E-Mail an lichtengel senden Beiträge von lichtengel suchen Nehmen Sie lichtengel in Ihre Freundesliste auf
Dietmar Dietmar ist männlich



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Hatte auch mal gedacht, meinen Lebensabend in Zimbabwe zu verbringen (ein besseres Klima gibt es nirgends auf dieser Welt!). Komme aber mehr und mehr davon ab. Selbst meine Frau hat nach ein paar Wochen in der Heimat schnell die Nase voll und möchte zurück nach Hause.
Es ist halt doch ganz schön, wenn man eine verläßliche Umgebung hat und nicht den ganzen Tag rumrennen muß, um irgendwas zu organisieren. Wenn der Wasserhahn jeden Tag Wasser liefert und auch der Strom zu fast 100% der Zeit vorhanden ist.

Wir sind inzwischen Auslaufmodelle und man sollte an die Gesundheitversorgung im Rentenalter denken. Die Krankenversicherung ist ein großes Problem oder man zahlt halt alles selbst. Das können dann schnell mal 10000 Dollar werden, wenn man überhaupt ein vernünftiges Krankenhaus findet. Sei der Unabhängigkeit gibt es dort (wie in fast allen afrikanischen Ländern) nur eine Richtung und zwar nach unten.

Momentan finde ich das Leben hier sehr viel bequemer. Der größte Minuspunkt in D ist das Wetter. Wenn es hier 5 Grad im Schnitt wärmer wäre, dann gäbe es keinen Grund mehr zum Auswandern.

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"Die Glocke stört, es stört der Muezzin. / Man bringe sie zum Schweigen, die wie ihn." (Peter Hacks)
31.05.2016 12:46 Dietmar ist offline E-Mail an Dietmar senden Beiträge von Dietmar suchen Nehmen Sie Dietmar in Ihre Freundesliste auf
baobab69 baobab69 ist weiblich





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Zuverlässige Wasser- und Stromversorgung, eine bezahlbare, qualitativ ziemlich hochwertige Gesundheitsversorgung und eine funktioniernede Infrastruktur inkl Rettungskette und Müllabfuhr sowie ein im Große und Ganzen brauchbares Sozial- und Rechtssystem (ohne Korruption) schätze ich auch sehr hier.

Das wurde mir nach Rückkehr aus Ghana (Heimaturlaub) schnell bewusst, und insbesondere, wenn ich von anderen höre, wie es vor Ort läuft, egal wo, und egal, ob von Dritten oder Familie.

In Bezug auf die Auswanderpläne:
Ich glaube, es macht aber noch den Unterschied, ob man kinderlos ist oder diese groß sind, oder ob man noch Kinder, Beruf und Alltag vereinbaren muß (Ok, manchmal wünsche ich mir auch meine afrikanische Großfamilie her Augenzwinkern )


Jo, das Wetter könnte hier manchmal besser sein, besonders hier im Rheinland, da wir quasi keinen Winter hatten 2 x in Folge, und es aufgrund der topographischen Lage oft regnet und schwül ist. Und schlechte Luft aufgrund der Industrie kommt dazu.
(Auf den Geruch von wilden afrikanischen Müllkippen und der Laguune von Accra mit dem Müll drin, Unrat auf der Strasse, vollgepi...und verstopften Regenablaufrinnen an den Strasse und abfackelnden Altreifen kann ich aber auch ganz gut verzichten! Öffentliche WCs und Mülleimer im Stadtbild und verlässliches ÖPNV sind etwas sehr wichtiges, was man schätzen lernt, wenn sie fehlen!)
31.05.2016 18:10 baobab69 ist offline E-Mail an baobab69 senden Beiträge von baobab69 suchen Nehmen Sie baobab69 in Ihre Freundesliste auf
karo5100 karo5100 ist männlich



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Ganz wichtig zu klären ist auch, ob Ausländer die volle Rente überhaupt bekommen,
solltest Du Kenianerin werden könnte da evtl auch noch eine böse Rentenkürzung
ins Haus stehen, auch dazu kann Dir wohl am Besten Deine Rentenkasse Infos zu geben...

__________________
Robert

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von karo5100: 31.05.2016 23:58.

31.05.2016 23:58 karo5100 ist offline E-Mail an karo5100 senden Beiträge von karo5100 suchen Nehmen Sie karo5100 in Ihre Freundesliste auf
kizushi kizushi ist männlich



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Dabei seit: 06.09.2008
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Infos z.B. hier:

http://www.deutsche-rentenversicherung.d...re_staaten.html

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Das sind die Weisen, die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die im Irrtum verharren, das sind die Narren.
(Friedrich Rückert)
01.06.2016 00:05 kizushi ist offline E-Mail an kizushi senden Beiträge von kizushi suchen Nehmen Sie kizushi in Ihre Freundesliste auf
ceddo ceddo ist weiblich





Dabei seit: 14.01.2008
Beiträge: 503
Herkunft: Nouakchott, Mauretanien

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Ich kann dich sehr gut verstehen und werde es auch so handhaben wie du es planst. Mir wäre neben der Rente die Krankenversicherung bzw die Möglichkeit evakuiert zu werden wichtig. Alles andere hängt am Ende von den Ansprüchen ab.
01.06.2016 02:07 ceddo ist offline E-Mail an ceddo senden Beiträge von ceddo suchen Nehmen Sie ceddo in Ihre Freundesliste auf
Mama Tamaa Mama Tamaa ist weiblich



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Dabei seit: 03.02.2008
Beiträge: 213
Herkunft: Deutschland

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Den Traum hatten mein Mann und ich auch einmal. Als mein Mann mit Anfang 50 arbeitslos wurde zog er schon mal vor, ich sollte später nachkommen.

Tja, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Er hat dort 11 Jahre gelebt und ist nun seit 2 Jahren entnervt zurück gekehrt. Ich muss noch 15 Monate bis zur Rente arbeiten. Nach Kenia will ich schon lange nicht mehr auswandern. Zu korrupt und am Ende einfach zu teuer.

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Eine schlechte Eigenschaft ist noch kein schlechter Mensch. Ein schlechter Tag ist noch kein schlechtes Leben. Phil Bosmans
01.06.2016 19:17 Mama Tamaa ist offline Beiträge von Mama Tamaa suchen Nehmen Sie Mama Tamaa in Ihre Freundesliste auf
Mama Neptune



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Dabei seit: 13.01.2008
Beiträge: 2.550

RE: Zeit für die Rente und ab nach Kenia Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von lichtengel
Wenn ich eine Shamba habe und ein Häuschen, aufgrund meiner Heirat eines Kenianers die kenianische Nationalität habe und dort wohnen will. Mein Mann würde später nachkommen, weil er jünger ist...



.... hast du schon mal mit deinem Mann über deine Pläne gesprochen?? Augenzwinkern

du hast doch jetzt erst seine Kinder nach Deutschland geholt... das Mädchen ist noch relativ klein... was soll mit ihnen werden wenn du auf der Shamba sitzt??

schon wegen der medizinischen Versorgung in Kenia würde ICH den Plan ganz auszuwandern ganz schnell wieder vergessen!!
Soooo viele € wie ich dort benötigen würde als Mzungu kann mir die Rentenstelle gar nicht nachschicken..... Augen rollen

__________________
Erfahrung nennt man die Summe aller unserer Irrtümer - Thomas Alva Edison
02.06.2016 21:03 Mama Neptune ist offline Beiträge von Mama Neptune suchen Nehmen Sie Mama Neptune in Ihre Freundesliste auf
Kenyacane
unregistriert
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Hallo lichtengel,
Deine Gedanken und Pläne habe ich auch schon mal gehabt. Mittlerweile nenne ich sie Schwärmereien. Wenn man genau überlegt und nachrechnet, dann spricht für Kenya nur das bessere Wetter, günstigere Transportkosten und günstigere Wohnungen (wenn man nicht gerade in Nairobi lebt). Wenn man aber mal was anständiges essen will, dann hat man schon Probleme. Da muss man schon sehr bescheiden sein oder aus England kommen, um das zu verkraften. Zudem sind einige Grundnahrungsmittel wie z.B. Zucker oder Milch doppelt so teuer wie in Deutschland. Krank werden darf man natürlich auch nicht. Die medizinische Versorgung in Kenya ist noch um einiges schlechter als in Deutschland. Ich bin mittlerweile in Rente, habe aber kein Interesse mehr, nach Kenya auszuwandern. Auch meine kenyanische Frau denkt nicht im Traum daran.
03.06.2016 02:51
jes



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Beiträge: 3.863

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Ohne Kenia zu kennen oder irgendwelche Bezüge dorthin zu haben, finde ich die Sicherheitslage so wenig überschaubar.
Natürlich hatte ich auch mal den Traum, die Rente in Marokko zu verschleudern, dort Zeit zu verbringen wenn hier Winter ist z.B.. Dort ist es momentan relativ sicher und ruhig.
Aber in Kenia ist die Kriminalitätsrate sowieso aufgrund der Armut hoch und dann, wenn mal wieder Wahlen sind, weiß man nie, ob nicht mal eben eine Bürgerkrieg ausbricht. Wenn man sein Hab und Gut da hat und natürlich als Muzungu ganz anders gesehen wird...

__________________
Mir reicht's. Ich geh' schaukeln... Zunge raus
03.06.2016 08:44 jes ist offline E-Mail an jes senden Beiträge von jes suchen Nehmen Sie jes in Ihre Freundesliste auf
lichtengel lichtengel ist weiblich



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Themenstarter Thema begonnen von lichtengel
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Grundnahrungsmittel sind Obst und Gemüse.
Ich ernähre mich Tierkadaverlos und verbrauche auch nichts tierliches wie Kuhmuttermilch, Hühnermenstruationsprodukte, massiv chemisch behandelte Tierhaut oder Wolle.
Nüsse kosten dort auch kein Vermögen und wenn Monsanto nicht überall die Macht erhält, gibt es ja noch Soja, braunen Reis, Hirse etc.
Mein Luxus wäre Wasser in Flaschen, welche ich anschließend benütze um damit zu bauen.

Mein Mann ist derjenige, der die Idee hatte. Auch er möchte zurück nach Kenia, sobald die Kinder für sich selbst sorgen können. Der Sohn ist ja bereits 16.

Die Kinder sorgen für ihre Mutter indem wir bereits ein Haus gebaut haben, worin sie Mietfrei wohnt. Auch darin haben wir bereits ein guesthouse als Unterschlupf. Sie sorgt noch für 2 Vollwaisen aus der Familie, hat ihr Business womit sie den täglichen Haushalt verdient.

Nur Matatu wäre für Mzungus nicht weise, also muss doch ein Auto her.
Es lebt Familie in Malindi und Mombasa, es gibt noch Brüder in der Schweiz und England, die wohl auch dort bleiben. Wir sind also nicht alleine und hilflos. Ich wäre also dankbar für Wi-Fi und Equipment um kommunizieren zu können.

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und wenn der nebel in den tälern zwischen den bergen sich lüftet, sieht man, dass alles verbunden ist...
03.06.2016 09:07 lichtengel ist offline E-Mail an lichtengel senden Beiträge von lichtengel suchen Nehmen Sie lichtengel in Ihre Freundesliste auf
Dietmar Dietmar ist männlich



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Dabei seit: 24.03.2008
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Zitat:
Original von lichtengel
Grundnahrungsmittel sind Obst und Gemüse.
Ich ernähre mich Tierkadaverlos und verbrauche auch nichts tierliches wie Kuhmuttermilch, Hühnermenstruationsprodukte, massiv chemisch behandelte Tierhaut oder Wolle.
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Dafür isst Du den armen Tieren das Futter weg....... Augenzwinkern

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03.06.2016 18:41 Dietmar ist offline E-Mail an Dietmar senden Beiträge von Dietmar suchen Nehmen Sie Dietmar in Ihre Freundesliste auf
Akua Anansewa Akua Anansewa ist weiblich





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Lieber Lichtengel,

Du hast reichlich romantische Vorstellungen vom Leben in Kenia! Gut, zugegeben, ich war lediglich einmal in meinem Leben in Kenia, und das war vor über 20 Jahren, nach Ostafrika führte mich damals meine erste Afrikareise. Danach „verschlug“ es mich nach Westafrika, wo ich mittlerweile mehrere Länder relativ gut kenne, darunter vor allem Ghana (und ja, auch ich möchte dereinst bei Eintritt ins Rentenalter dorthin auswandern, aber bis dahin ist's noch ein weiter Weg, zudem wird hier bei uns (ich spreche nicht von Deutschland) bald das Rentenalter angehoben, und es steht zu befürchten, dass es mich noch betrifft).

Über Kenia kann ich daher nichts von Substanz sagen.

So aber, wie Du Dir Dein Leben dort vorstellst, ist zu vermuten, dass Du Dich in Kenia noch nie über längere Zeit aufgehalten hast. Daher erscheint Dir das Leben auch so paradiesisch, die Menschen so herzlich, die trotz der großen Armut fröhlich sind. Da wird einem als auf Erfolg getrimmten Europäer doch warm ums Herz und man fühlt sich von solchen Kulturen sehr angezogen. Du projizierst alles Mögliche dorthin. Es ist für Dich eine Art Zivilisationsflucht, eine Art Aussteigertrip, ohne aber, dass Du die realen Lebensbedingungen vor Ort kennst.

Dabei gibt es in vielen afrikanischen Ländern soziale Probleme, die für EuropäerInnen oft nur schwer zu ertragen sind, wie etwa Gewalt und Ausbeutung von Frauen und Kindern bzw. überhaupt von Schwächeren, Housegirls, die schwer arbeiten müssen und keine Schule besuchen dürfen, die oft gewalttätige Erziehung von Kindern, wie sich Reichere Ärmeren gegenüber benehmen oder wie mit dem Dienstpersonal umgesprungen usw. usf., all das empfand ich oft als harten Tobak.

Und wenn man Westler da mal vorsichtig was einzuwenden versucht, dann wird einem höflich, aber bestimmt, beschieden, dass man ein Gast sei und sich als solcher zu benehmen hätte bzw. dazu keine Meinung zu haben hätte.

Du stellst Dir vor, wie Du Dich da nützlich machen könntest, wie Du da um Deinetwegen geschätzt und geliebt würdest. Das wollen wir alle. Aber wirst Du das in Kenia finden, wenn Du’s nicht einmal in Deinen eigenen Kultur finden kannst?

Denk auch daran, dass Deine Ideale (des einfachen Lebens, des Veganismus usw.) nicht zwingend auch die Ideale von durchschnittlichen KenianerInnen sind. Das würde man Dir wohl nicht direkt ins Gesicht sagen, doch man könnte hinter Deinem Rücken lachen.

Zudem setzt Du voraus, dass Du jederzeit auf die Unterstützung Deiner kenianischen Familie zurückgreifen könntest. Ich kenne Deine Familie nicht, aber wie kannst Du Dir dessen so sicher sein? Nicht wenige EuropäerInnen mussten schon die bittere Erfahrung machen, dass sich die so liebenswürdige und herzliche Familie keinen Deut mehr um den Mzungu gekümmert hat, sobald ihnen dieser nicht mehr nützlich war bzw. selber Hilfe brauchte.

Du erwähnst, dass Dein Ehemann jünger sei als Du. Auch das hat das Potenzial, in Kenia zu einem Problem zu werden, denn in den meisten mir bekannten afrikanischen Kulturen darf eine Ehefrau nicht älter als der Ehemann sein. Heutzutage mag ja vielleicht eine 2 Jahre ältere Ehefrau gerade noch so „durchgehen“, so ist der Vater meines Kindes mit einer Landsfrau verheiratet, die sage und schreibe anderthalb Jahre älter ist! Die Familie war arg dagegen, er konnte sich aber durchsetzen. Eure Ehe mag in Deutschland sehr gut funktionieren, aber vor Ort in Kenia könnte es anders werden, ich kenne Fälle, wo dem Ehemann Druck gemacht wurde, sich eine junge/jüngere einheimische Ehefrau zu suchen, eine, die sozial akzeptabel war.

Bevor Du Dich also mit Sack und Pack definitiv nach Kenia verabschiedest, würde ich Dir sehr ans Herz legen, vorher schon mal einen längeren Aufenthalt in Kenia einzulegen, um sozusagen die Auswanderung mal zu proben, damit Du siehst, ob Du Deine Ideen verwirklichen kannst. Und zuguterletzt würde ich Dir auch sehr raten, an Deine Zukunft als Holländerin zu denken. Denn wie sich die politische Situation Kenias, die ja schon jetzt recht prekär ist, in Zukunft zeigen wird, kann auch niemand sagen.
03.06.2016 21:13 Akua Anansewa ist offline Beiträge von Akua Anansewa suchen Nehmen Sie Akua Anansewa in Ihre Freundesliste auf
baobab69 baobab69 ist weiblich





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@ Lichtengel:

Ernährung & Afrika (was ich dazu sagen kann):

Unsere modernen Ernährungsformen wie Vegetarismus, vegan usw helfen zb in Ghana nicht beim überleben. Wer da auf Fleisch usw verzichtet, ist vermutlich arm (denken sie ). Als wir dort waren, gab es extra Bushmeat und Ziege, weil wir Besucher da waren. Ich verlegte mich auf Huhn (lokal). Mit Rohkost und Müslie kommt man- zumindest in Ghana- nicht weit. Im Import- Müsli hat man schnell die Motten drin, Brotimport ist schwierig und immer nur Rohkost bringt es nicht, zudem aus hygienischen Gründen nicht empfehlenwert. Fufu ohne Soße? undenkbar.

Kurz gesagt:
alle denkbaren und praktikabeln Ernährungsbesonderheiten in (West-)Europa sind nicht gleichzusetzen mit den Möglichkeiten in anderen Gegenden, zB Afrika. Für die ist Fleisch ein Stück Luxus und trägt zum Wohlbefinden bei. Eier gibts fast täglich, Mopro und frisches Grünzeug/ Rohkost haben nicht denselben Stellenwert wie hier.
Entsprechend ist es schwierig "sein" Essen dort- wenn man hart ideologisch bleibt- dort zusammen zu kriegen. Auch wenn man selbst anbaut. Nicht jede Ernte ist gleich und man muß uU zukaufen.
Da darf dann keine Diabetis oder so dazwischen kommen, die Besonderheiten erforderlich machen. Im Alter sollte man sowieso noch anders auf die Ernährung achten als in jungen Jahren. Ob es so schlau wäre, sich in einer Gegend von kräftezehrenden Tropenkrankheiten ideologisch in Schmalspur zu ernähren, bliebe dahin gestellt.

Also abwechslungsreich und gesund und dem Klima angemessen würde ich mich auch im Alter ernähren wollen. Was spricht gegen lokale Eier und Huhn, wenn es dort unter den Bedingungen gewachsen und gelebt hat, die wir hier mit "Bio/ Bodenhaltung/ Freilauf" bezeichnen würden? Es ist die Aufgabe des Huhnes, Eier zu legen, die kommen automatisch.
Das ist keine Fehlfunktion des Huhnes durch menschlichen Einfluß, die Eier kämen auch bei Hühnern, die jenseits der Zivilisation im Busch leben würden.

Und ich würde mich so ernähren wollen, dass mich eine Malaria usw nicht gleich ins Grab bringt, weil mein Körper für die lokalen Verhältnisse falsch ernährt war..

Ich weiß, dass es in Indien viele Vegetarier gibt. Auch Tropen bzw Subtropen, auch Malariagebiet. Auch nicht alles erhältlich was wir Europäer an Essen gewohnt sind oder möglich wäre. Das sind aber keine zugewandeten Ernährungsfreaks und Vegetarier, sondern Einheimische, deren Körper und Gene an die Situation vor Ort angepasst sind. Seit Generationen. Und die haben ihren Fleisch- Ausgleich in Mopro- Produkten und Hülsenfrüchten (zB betreffend Eiweiß).

Und dass man als Mzungu im Zweifelsfall auf die Hilfe der african Family hoffen kann, bezweifel ich auch.

Eher, dass die Dich in deinen letzten Atemzügen noch um Kohle ankötten würden...

Jo, is bitter.
Aber die Idee, mal dort längeren Urlaub zu verbringen, gleich mitten rein in die Familie/ Alltag und nix mit Hotel oder als Expat, kann ich nur unterstützen.
Man muß deshalb nach Rückkehr nicht die Idee verwerfen, Aussteigerauswandern im Alter machen zu wollen, könnte sie aber modifizieren.
03.06.2016 22:42 baobab69 ist offline E-Mail an baobab69 senden Beiträge von baobab69 suchen Nehmen Sie baobab69 in Ihre Freundesliste auf
Kenyacane
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Hallo Lichtengel,
als ich meinen Beitrag schrieb, kannte ich leider Deine Ernährungsgewohnheiten noch nicht. Ich gehe nun davon aus, dass Du Veganer bist. Da bist Du in Kenya sicher gut aufgehoben. Denn sehr viele Leute dort können sich Fleisch nur an Feiertagen leisten. Sie essen Ugali und Spinat und ab und zu Bohnen (wg. der Proteine). Da der Mensch laut Biologiebuch als Allesfresser eingestuft wird kann ich mich leider deiner Auffassung nicht anschließen. Vor allen Dingen aber, weil mir diese Sachen nicht schmecken! Ich freue mich nach jedem Kenyaurlaub auf eine Semmel (übersetzt ins hochdeutsche: Brötchen) mit heißem Leberkäse. Ich glaube, dass Du es in Kenya eher aushalten wirst als ich, denn Veganer sind sicherlich leidensfähiger als Allesfresser. Bleibt trotzdem noch der Zucker, der in Kenya mehr als das Doppelte kostet als hier in Deutschland. Ich glaube aber trotzdem, dass Du Deine Entscheidung bezüglich Kenya eigentlich schon lange getroffen hast. Bezüglich Monsanto kann ich Dir nur zustimmen. Sie gehören zu den schlimmsten Kapitalisten der Welt und vernichten landwirtschaftliche Existenzen weltweit, vor allem in Afrika.
04.06.2016 03:28
baobab69 baobab69 ist weiblich





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Bei uns waren es nach der Rückkehr aus Ghana:

lila Schokolade mehrere Tafeln, echtes kerniges, grobes Schwarzbrot (1kg und ich mag das sonst nie), 1 Pack Butter, Salamie (1 Wurst), Salamiepizza (1 tgl pro Person), Müslie (1 kg), gelben Käse (500gr) und Milch, literweise. Ich rede von der ersten Woche nach Ankunft in D das haben Kind und ich verputzt.
Ich erinnere mich deshalb so, genau weil ich beim Zusammenpacken in GH meinen Eltern noch per sms diese Einkaufsliste schickte.
In den Essen muß was drin gewesen sein, was unsere Körper in Ghana nicht bekommen hatten.
Was die Salamie betraf: ich war 15J Vegetarierin, auch zeitweise ideologisch. großes Grinsen

(und bevor wir uns vollgefuttett auf Bett haben fallenlassen, standen wir jeder lange unter der warmen Dusche und waren total entzückt, dass hier 24/7 Strom läuft...)

großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen

Muß jeder selbst wissen, was er tut. Den kulturschock sollte man nicht unterschätzen.
04.06.2016 08:07 baobab69 ist offline E-Mail an baobab69 senden Beiträge von baobab69 suchen Nehmen Sie baobab69 in Ihre Freundesliste auf
lichtengel lichtengel ist weiblich



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Themenstarter Thema begonnen von lichtengel
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Das letzte mal war ich zu Gast in Kileleshwa. Teppichboden überall. Dann zu Familie in Mombasa. Betonboden! Da muss ich zugeben, dass ich mich total gefreut habe, wieder barfuß auf Teppichboden gehen zu können.
Fliesen sind auch nicht schlimm, aber nur Betonboden käme für mein Haus nicht in Frage, auch hätte ich gerne eine normale Toilette, auch wenn ich zeitweise mit Eimern durchspülen muss, ein Bidet wäre auch nicht schlecht und Dusche mit Kabine. An der Küste braucht das Wasser auch nicht geheizt sein. Kaltes Wasser ist meinen Haaren besser bekommen. Man könnte ja noch eine Campingdusche zufügen für alle Fälle.

Waschmaschinen gibt es auch zu kaufen heutzutage und wenn es keinen Strom gibt, macht man es eben von Hand.

Blöd finde ich diese Metalltüren, das könnte auch ästhetischer sein.

Aber genug geredet über Lebensumstände.
Mir geht es darum zu wissen, was am besten wäre bezüglich Geldtransfers, Konto in Deutschland und von dort nehmen, oder Konto in Kenia. Welche Versicherungen ratsam sind, obwohl ich wirklich nicht überversichert sein will.

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und wenn der nebel in den tälern zwischen den bergen sich lüftet, sieht man, dass alles verbunden ist...
04.06.2016 09:12 lichtengel ist offline E-Mail an lichtengel senden Beiträge von lichtengel suchen Nehmen Sie lichtengel in Ihre Freundesliste auf
baobab69 baobab69 ist weiblich





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Wama?
Hahaha
Meine Schwägerin hat extra so ein Ding mit dem Container geschickt. Wegen des Zolls ohne Schläuche, ohne Kabel, dann ist es billiger wg "Gebrauchgerät". Blöd nur: nach dem Aufbau am endgültigen Standort im europäisch gebauten Bad kamen da weder neue Kabel, noch Schläuche dran. Und selbst wenn: es gab im Bad keinerlei Vorrichtungen, wo man diese hätte anschliessen können. Wama mit Bullauge für teuer Gled verschickt- hübsche Deko!

In den Reisevorbereitungen frug ich GG ahnungslos, wie es sich verhält mit Wäschewaschen. Er sagte: ja, sie hat Wama, selbst gesehen.
Also schickte ich Wama-Tabs und Wäschesagrotona mit Cargo voran. Ich hab die Tabs später in der Wanne aufgelöst in Kaltwasser und unsere Wäsche per Hand gewaschen, kopfüber in der Wanne bei +38C und mehr draußen, 70- 80% Luftfeuchtigkeit und im schlecht belüftetn Bad noch stickiger, in Gegenwart von Stechmücken. Die gh Verwandtschaft hat gestaunt, dass auch wir weißen Frauen Wäsche auf der Hand waschen können.

Für den nächste Waschtag hat uns der Neffe dann eine Waschfrau aus dem Ort spendiert, die brachte ihre Schüsseln und Pulver mit und holte sich das Wasser mit dem Eimer und machte es sich auf unserer Terrase an der frischen Luft gemütlich. So bekam sie auch gleich alles von der Nachbarschaft und von unserem Familienleben mit.

Ich fand es uneinfach, erstmal genug Wasser zusammen zu haben, um die Wäsche in der Wanne einzuweichen und den Tab aufzulösen, alles auszuwaschen, klar zu spülen, hinterher die Wanne (und den Boden) sauber wischen und mich noch selbst zu duschen.
Meist reichte das Wasser nicht, entweder, weil der Nachschub ausfiel oder weil der Stöpsel nicht lang genug dicht hielt.

Und nein, so schön auch europäische Duschen sind (für das Ansehen in der Familie als Prestigeobjekt), ich finde sie in Ghana total unpraktisch und unhygienisch. Da ist die Außendusche Stil: wie-bei-Oma-auf-dem-Dorf wesentlich praktischer und da tummeln sich weder Fliegen, noch Schimmel und frischer Abzug ist auch immer.

Aber jeder wie er möchte.
(Und ob ich als Rentnerin körperlich noch so fit wäre, meine Wäsche auf der Hand waschen zu wollen/ können?)
04.06.2016 13:59 baobab69 ist offline E-Mail an baobab69 senden Beiträge von baobab69 suchen Nehmen Sie baobab69 in Ihre Freundesliste auf
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